Aktuelles

Die Kleine Neugierde im Schlosspark Glienicke
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Mit der Zuwendung von 330.000 EURO ermöglichte die Cornelsen Kulturstiftung die Restaurierung eines besonderen Kleinods im Berlin-Potsdamer UNESCO-Welterbe: Die Kleine Neugierde im Schlosspark Glienicke. Die Arbeiten an dem durch Feuchtigkeit bedrohten Gebäude konnten jetzt abgeschlossen werden.

Karl Friedrich Schinkel gab dem Teepavillon des Prinzen Carl von Preußen (1801–1883) an der Chaussee zwischen Berlin und Potsdam eine Renaissance-Portalanlage und pompejanischen Motive im Inneren. Der Sammelleidenschaft des Prinzen Carl spiegelt sich die antiken Spolien sowie die Wandmalereifragmente, deren antike römische Herkunft im Rahmen der Restaurierungsarbeiten nachgewiesen werden konnten.

Die Kleine Neugierde wird künftig im Rahmen von Sonderführungen geöffnet sein.

Seerosenbecken vor Schloss Schönhausen

Dank der großzügigen Unterstützung durch die Cornelsen Kulturstiftung hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) die 2015 begonnene Sanierung des Seerosenbeckens im Berliner Schlossgarten Schönhausen abgeschlossen. Damit konnte die Wiederherstellung dieses einzigartigen Gartenkunstwerks der Moderne fortgesetzt werden.

Schönhausen war von 1740 bis 1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. In der DDR wurde das Schloss anfangs als Sitz des ersten und einzigen Staatspräsidenten Wilhelm Pieck und ab 1966 als Gästehaus des Ministerrates genutzt. Die Nachkriegsgestaltung des Gartens verantwortete der Berliner Landschaftsarchitekt Reinhold Lingner. Die exquisite Gestaltung der Anlage spiegelt die wechselvolle Geschichte vom Barock- und Landschaftsgarten bis zum Präsidentengarten wider. Nach ersten Notpflegemaßnahmen ab 2007 wird das Areal seit der Eröffnung des Hauses als Museumsschloss im Jahr 2009 von der SPSG fortlaufend restauriert und gepflegt. Im Juni 2016 wurde nun das Seerosenbecken im Schlossgarten Schönhausen instand gesetzt. Zugleich wurde am Zulauf des Beckens der Bronzenachguss einer Skulptur von Wilfried Fitzenreiter enthüllt. Der 1963 entstandene und künstlerisch qualitätvolle Knabenakt „Robert“ gehörte zur ursprünglichen Ausstattung des Präsidentengartens.

Cornelsen Kulturstiftung fördert Restaurierung historischer Anlagen in Berlin
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Abendmahlskanne für die Marienkirche, Berlin Alexanderplatz
Mit finanzieller Unterstützung der Cornelsen Kulturstiftung kann die Abendmahlskanne der Kirche von St. Marien dem historischen Ensemble wieder zugeführt werden. Die vergoldete Kanne wurde 1632 von dem damaligen Bürgermeister Berlins, Heinrich Retzow, der pestgeplagten Stadt gespendet und soll heute wieder in der ältesten noch im gottesdienstlichen Gebrauch befindlichen Kirche Berlins beim Abendmahl eingesetzt werden.

Bronzebüsten von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy
Um in der Mendelssohn-Remise an das berühmte Geschwisterpaar zu erinnern, ließ die Cornelsen Kulturstiftung zwei lebensgroße Bronzebüsten der beiden Komponisten für den Innenhof anfertigen. Während Felix Mendelssohn Bartholdy, den gesellschaftlichen Rollenbildern entsprechend, zuvor schon in Gips verewigt war, fehlte bisher ein Bildnis seiner ebenfalls erfolgreichen Schwester Fanny Hensel.

Blumen- und Rosengarten im Gutspark Neukladow
Der Gutspark von Neukladow war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Refugium, in dem sich die Künstler und Intellektuellen Berlins trafen. „Herzstück“ war der gartenkünstlerisch gestaltete Blumen- und Rosengarten, wie in den Bildern von Max Slevogt verewigt. Mit finanzieller Unterstützung der Cornelsen Kulturstiftung kann das Landesdenkmalamt Berlin hier wieder einen neobiedermeierlichen Blumengarten anlegen.

Ruth Cornelsen erhält Nationalorden der Ehrenlegion
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Ruth Cornelsen wurde Frankreichs höchster Ehrentitel, der Nationalorden der Ehrenlegion, verliehen. Der französische Botschafter, Maurice Gourdault-Montagne, hob ihre Verdienste für Bildung und fremdsprachliche Verständigung sowie ihren besonderen Einsatz für den Denkmalschutz hervor und überreichte ihr die Insignien eines Ritters der Ehrenlegion. In seiner Laudatio lobte der Botschafter das Engagement für den Französischunterricht in Deutschland, das mit Lehrwerken und Initiativen wie dem Musikwettbewerb „FrancoMusiques“ zu einem positiven und modernen Frankreichbild in den deutschen Schulen beitrage. Er würdigte außerdem die Aktivitäten der Cornelsen Kulturstiftung und hob hervor, dass sie sich im Rahmen der Denkmalpflege auch dem frankophilen Erbe Friedrich des Großen widmet und so ein Zeichen für ein gemeinsames Kulturgut und eine Wertegemeinschaft setzt.

„Spindler-Schreibtisch“ aus dem Schreibkabinett von Friedrich dem Großen kehrt ins Neue Palais zurück
Spindler Schreibtisch

Berlin, 6. August 2012: Im 300. Geburtsjahr Friedrich des Großen kehrt ein weiteres Prunkstück des preußischen Kunsthandwerks an seinen angestammten Platz im Neuen Palais im Park Sanssouci zurück. Mit Hilfe der Cornelsen Kulturstiftung kann der von Kunsttischler Heinrich Wilhelm Spindler angefertigte Schreibtisch wieder in seiner Originalausstattung am Originalstandort aufgestellt werden. Im nördlichen Schreibkabinett des Unteren Fürstenquartiers gibt er Zeugnis von der Pracht, Kunstfertigkeit und dem Reichtum Preußens. Die Cornelsen Kulturstiftung ermöglichte die Restaurierung der Furnieroberflächen und Einlegearbeiten, der vergoldeten Bronzebeschläge und der Schreibflächenbespannung. Außerdem ließ sie drei verlorengegangene Schubfächer nach ursprünglichen Vorgaben rekonstruieren. Der Schreibtisch ist bereits das zweite Prunkmöbel aus der Werkstatt Spindlers, das die Stiftung restaurieren ließ. Auch die Kommode „Die Drei Grazien“ erhielt mit Unterstützung der Cornelsen Kulturstiftung ihre ursprüngliche Ausstattung zurück und ist heute im Oberen Konzertzimmer zu sehen.
Die Cornelsen Kulturstiftung wurde 1996 von Ruth Cornelsen gegründet und widmet sich der Denkmalpflege in Berlin und Brandenburg. Die gemeinnützige Stiftung stellt Mittel zur Verfügung, um kulturhistorische Gebäude und Kunstwerke restaurieren oder Einrichtungsgegenstände für Museen beschaffen zu können. „Mit jedem Projekt will ich dazu beitragen, geschichtsträchtige Bauten und Gegenstände vor dem Verfall zu bewahren und Geschichte in der Gegenwart erfahrbar zu machen.“, so Ruth Cornelsen. „Der Spindler-Schreibtisch hat für das Neue Palais einen besonderen Wert und ist im Jubiläumsjahr von Friedrich dem Großen ein würdiges Stiftungsobjekt.“

Cornelsen Kulturstiftung lässt Kleist-Grab neu gestalten
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Berlin, 21. November 2011:Rechtzeitig zum 200. Todestag von Heinrich von Kleist hat die Cornelsen Kulturstiftung den Ort, an dem sich der Dichter und Dramatiker am 21. November 1811 das Leben nahm, wieder angemessen gestalten lassen. Die Cornelsen Kulturstiftung stellte circa 500.000 Euro zur Verfügung, um die Grabstätte restaurieren und die sie umgebende Landschaft gestalten zu lassen. Landschaftsarchitektonisch angelegte Wege und eine denkmalgerecht sanierte Grabstätte machen den Ort zu einer würdigen Gedenkstätte, die der Bedeutung Heinrich von Kleists gerecht wird.
Die 1996 von Ruth Cornelsen gegründete Cornelsen Kulturstiftung engagiert sich für den Denkmalschutz in Berlin und im Umfeld von Potsdam. Jährlich setzt die Stiftung rund 750.000 Euro für den Erhalt und die Restaurierung bedeutender Gebäude und Kunstwerke ein. Stiftungsgründerin Ruth Cornelsen möchte dabei nicht als Lückenbüßerin gesehen werden. Sie verbindet ihre Unterstützung mit der Auflage, dass sich Bund, Länder und Kommunen zusätzlich beteiligen. Auch bei der Neugestaltung des Kleist-Grabes drang sie darauf, das Land Berlin nicht aus seiner Verantwortung für Denkmalpflege zu entlassen und sich an der Finanzierung zu beteiligen. „Ich möchte der Vergangenheit Zukunft geben“ begründet Ruth Cornelsen ihr Engagement: „Denkmalschutz ist eine Aufgabe, die nie beendet sein kann.“