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Teehaus-Pavillon "Kleine Neugierde"

Schlosspark Glienicke · Bild: SPSG

In dem Pavillon konnte man im Verborgenen diskret das Treiben auf der Straße beobachten. Prinz Carl von Preußen ließ die "Kleine Neugierde" nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels im Stil eines antiken Tempels umbauen. Zeit seines Lebens gestaltete der Sohn von Königin Luise Schloss und Garten und schuf dort eine italienisch inspirierte Sommerresidenz. 

Der zur Straße hin verschlossen wirkende Bau öffnet sich zum Garten und gibt den Blick frei auf Sammlungsstücke des Prinzen unterschiedlicher Herkunft und Epochen: ein Renaissance-Portal, pompejianische Wandmalereien, antike Spolien und Mosaiken aus Karthago. Instandsetzung und Restaurierung ermöglichte die Cornelsen Kulturstiftung mit circa 400.000 Euro. So erstrahlt die Kleine Neugierde jetzt in neuem Glanz.