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Königliche Empfänge und politische Debatten 

Schloss Schönhausen · Bild: SPSG

Mit dem Angebot von 1,35 Millionen Euro an den Berliner Senat für die Restaurierung von Schloss Schönhausen wollte Ruth Cornelsen den Verkauf des Barockschlosses in Berlin-Pankow verhindern. In der DDR diente Schloss Schönhausen als Amtssitz des Präsidenten und Gästehaus der Regierung. 1989 wurden dort die "Zwei-plus-vier-Gespräche" zur Verhandlung über die Wiedervereinigung geführt. 

Das Haus ist als Museum hergerichtet und macht die wechselvolle Geschichte erlebbar. Der prunkvolle Festsaal, die stuckgeschmückten Barockdeckens und Holzvertäfelungen lassen wieder die königlichen Empfänge aufleben. Zugleich erinnern zeittypisch eingerichtete Räume an die DDR-Geschichte. 320.000 Euro stellte Ruth Cornelsen zusätzlich bereit, um neben der Außenfassade und der Innenräume auch die Gartengestaltung mit dem berühmten Seerosenbecken restaurieren zu lassen.